Venedig für Anfänger

Kaum zu glauben wie lange mein letzter Beitrag her ist! Da dieser Blog aber eine absolute Herzensangelegenheit und mein Hobby ist, habe ich mich entschlossen, dass ich nur etwas schreibe, wenn ich auch Lust dazu habe. Das hat die letzten Monate unter anderem durch meine Bachelorarbeit gelitten, bei der ich wirklich genug geschrieben habe. Aber Schluss mit dem Meckern und zum Wesentlichen: Zum Abschluss des Studiums konnte ich endlich wieder etwas Reisen und das Highlight war diesen Sommer für mich Venedig!

Da ich als Teenie schon einmal dort war, wusste ich zumindest, dass Venedig es wert ist! Nach über zwölf Jahren konnte ich mich aber kaum noch erinnern. Zwei Sorgen haben mich aber trotzdem noch begleitet: teuer und voll! Zum Glück konnte ich aber feststellen, das muss nicht sein!

Canal Grande Boot Blick

Unterwegs in Venedig

Wichtige Kategorie, denn die Infrastruktur Venedigs ist eben nicht vergleichbar, da man nicht mit dem Auto auf der Insel fahren kann. Macht aber nichts, stattdessen fahren rund um die Insel und auf dem Canal Grande Boote, die als Busse dienen. Auf jeden Fall die günstigste Möglichkeit schnell von einem Ort zum anderen zu kommen. Eine einfache Fahrt kostet zwar 7,50€, meistens lohnt sich aber ein Tagesticket für 20€ bzw. 48-Stunden-Ticket für 30€ (und so weiter). Infos findet ihr hier oder direkt beim Anbieter ACTV.

Boot Gondel Venedig Canal Grande
Auf dem Canal Grande sieht man die öffentlichen Boote (im Hintergrund) und Gondeln.

Ansonsten waren wir eigentlich nur zu Fuß unterwegs. Besser geht’s eigentlich nicht, weil man so ganz Venedig sieht und nicht nur die ganzen Touristenmassen. Gerade ist man noch umringt von Menschen und nach einmal abbiegen in eine kleine Gasse steht man plötzlich alleine da oder entdeckt die Spots der Locals, herrlich.

Wenn man doch ein paar Euro übrig hat darf natürlich eigentlich die klassische Gondelfahrt nicht fehlen. Verhandeln gibt’s da übrigens nicht, die Preise sind fest und stehen überall an den Kanälen, nicht zu verfehlen. Eine Fahrt kostet 80€ für ca. 30 Minuten und maximal sechs Personen pro Gondel, abends wird’s teurer. Passt auf bei günstigeren Angeboten, das sind geteilte Gondeln mit fremden Personen. Bei mehr als 30€ lohnt sich das meiner Meinung nach nur, wenn man alleine unterwegs ist. Wir haben uns die Fahrt gespart und die Fahrten lieber vom Rand des Kanals beobachtet – hat völlig gereicht.

Gondeln Venedig

Von beiden Flughäfen, sowohl der nähere in Venedig oder Treviso, wo Ryanair fliegt, kommt man übrigens perfekt mit dem Bus bis zur Piazza Roma. Von dort aus kann man meistens zu Fuß weiter und zahlt maximal 12€.

Die klassischen Must-Sees in Venedig

Ein Städtetrip in Venedig wäre nicht vollständig ohne einen Besuch auf der Rialto-Brücke. Dass halb Venedig den gleichen Gedanken hat, wird schnell klar, denn es ist tagsüber so überfüllt, dass man auf der Brücke eigentlich kaum was sieht. Wann ihr das vermeidet verrate ich euch später. Die Brücke am Canal Grande bleibt aber einfach was Besonderes.

Von dort könnt ihr euch perfekt auf dem klassisch überfüllten Touri-Weg in wenigen Minuten Richtung Markusplatz aufmachen. Oder einfach wieder zwischen den Gassen treiben lassen, ihr werdet garantiert ankommen. Ein beeindruckender Platz, der mehrere Museen rund herum hat, sowie den Markusdom und den knapp 100 Meter hohen Markusturm, auf den ihr für 12€ fahren könnt. Aber auch dafür habe ich im nächsten Beitrag eine bessere, kostenlose Alternative für euch.

Markusplatz leer Dom

Markusplatz Turm Venedig
Der leere Markusplatz und der Markusturm.

Auf dem Platz ist auch der bekannte Dogenpalast mit Museum. Bei Anblick der immer endloslangen Schlange kann ich nur empfehlen vorher Tickets online zu kaufen oder direkt einen Museumspass, mit dem ihr alle vier Museen vor Ort besuchen könnt. Der Pass kostet ca. 24€, für Studenten nur rund 18€. Lohnt sich, wenn man überlegt, dass allein der Eintritt in den Dogenpalast fast 20€ kostet. Genauere Infos zu den Museen gibt’s hier.

Dogenpalast Venedig vom Wasser
Der Dogenpalast vom Wasser aus.

Neben dem Dogenpalast ist die bekannte Seufzerbrücke. Diese hat ihren Namen angeblich von den Sträflingen bekommen, die früher über die Brücke ins Gefängnis geführt wurden und beim letzten Blick auf die Freiheit geseufzt haben. Auf der Seite Richtung Meer war es uns zu voll, deshalb sind wir nochmal auf die gegenüberliegende Seite, von der man die Brücke in Ruhe betrachten konnte (siehe Foto unten links).

Das Wichtigste zum Schluss – Nicht verpassen!

Venedig ist einfach traumhaft! Für mich waren aber nicht die Sehenswürdigkeiten das Highlight, sondern die ganzen kleinen Kanäle und Gassen und das Feeling vor Ort. Ich habe es am meisten genossen mich einfach treiben zu lassen, durch die Gegend zu schlendern und hier und da einen Kaffee zu trinken oder was Leckeres zu essen. Ein Aperol Spritz darf definitiv auch nicht fehlen, man könnte sagen, es ist das Lieblingsgetränk dort, denn es wird überall vergleichsweise günstig angeboten, wir haben teilweise nur drei Euro gezahlt. Da war das Softgetränk um einiges teurer.

Venedig Aperol Spritz

Wie ihr noch mehr sparen könnt, verrate ich in meinem nächsten Beitrag. Außerdem gibt’s in Venedig auch noch einige traumhafte Inseln in der Umgebung, die man leicht besuchen kann, wie z.B. Lido, Murano oder Burano. Sie zeigen nochmal eine ganz andere Seite, aber auch dazu erfahrt ihr im nächsten Beitrag noch mehr!

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Compliments to the World ♥

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