Bali

Ein Shuttleservice brachte uns vom Hafen in unser Hotel Bali Garden Beach Resort. Jetzt wollten wir einfach nur ein paar Tage entspannen, einfach nur Urlaub haben. Dafür hatten wir uns ein Resort in Kuta, dem Zentrum Balis, gebucht. Dort kamen wir am frühen Abend an und waren total glücklich, dass es wirklich so schön war wie auf den Bildern. Nachdem wir unser schönes großes Zimmer bezogen hatten wollten wir uns nochmal etwas umsehen. Eine wunderschöne Gartenanlage mit vielen Teichen führte uns zu drei verschiedenen Pools und letztendlich direkt ans Meer.  

Die einladende Lobby ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das Bali Garden Beach Resort, was die Gartenanlage hier auch zeigt.



Am Meer angekommen gingen wir an einer kleinen Promenade entlang und der Hunger trieb uns zum ersten Restaurant. Da ich ja noch den kleinen Sonnenstich hatte sind wir dann früh ins Zimmer gegangen und haben uns den Rest für den nächsten Tag aufgespart.

Morgens ging es mir direkt besser und wir sind zum üppigen Frühstücksbuffet gegangen. Leider begleitete uns Regen und die Wettervorhersage sagte, dass es die nächsten Tage so bleiben sollte. Zum Glück hat sich das schon innerhalb einer halben Stunde geändert und wir konnten uns an den Pool legen.

Auch wenn nicht durchgehend die Sonne strahlte, war es extrem warm! Mittags aßen wir auch gerne am Pool.


Absolute Entspannung, einfach nur rumliegen. Mittags verschafften wir uns einen kleinen Überblick über die Stadt und aßen etwas bevor es zurück zum Pool ging. Nach einem kurzen heftigen Regenschauer am Mittag konnten wir Nachmittags noch Cocktails an der Poolbar im Wasser genießen. 

Dank Happy Hour gönnten wir uns einige „Sex on the bar“ – nicht meine Erfindung.


Abends haben wir in dem Restaurant unseres Hotels am Meer gegessen bevor wir wieder in die Innenstadt gegangen sind und dort über die verschiedenen Märkte gezogen und waren etwas shoppen. Es ist wirklich sehr entspannt bis spät abends noch bummeln gehen zu können, bei der Hitze mittags macht es sonst einfach keinen Spaß.

Am nächsten Tag stand Kulturprogramm an, welches wir uns am Vortag rausgesucht haben. Wir hatten uns einen privaten Fahrer gemietet, der uns die schönsten Orte Balis innerhalb von 10 Stunden zeigen wollte. Klingt vielleicht etwas dekadent, dass uns ein eigenen Chauffeur die Stadt zeigt, ist hier aber dank der günstigen Preise völlig normal. Als erstes zeigte er uns die Tegalalang Reisterassen in Ubud.  

Typische Aussicht, die häufig in Bali zu sehen ist.

Durch die vielen Stufen ist dies eines der bekanntesten Reisfelder Balis. Der Reisanbau und Tourismus sind sogar die größten Einnahmequellen der Insel. Weiter ging es dann zu dem größten Vulkan Balis und dem davor liegenden See. 

Morgens hat man die beeindruckende Aussicht hier noch fast alleine und das Wetter ließ die klare Sicht auch noch zu.

Danach ging es dann zu einem Tempel. Dort muss man einige Regeln beachten: Jeder muss einen Sarong (eine Art Tuch) tragen, der die Knie bedeckt und dazu einen Gürtel aus einem Tuch umbinden. Frauen müssen sich noch die Haare zubinden und am besten die Schultern bedecken. Außerdem darf niemand der blutet in einen Tempel, das gilt besonders für Frauen, die ein Mal monatlich damit zu tun haben… Zudem gilt in ganz Asien, dass öffentliche Zärtlichkeiten zwischen Paaren nicht wirklich gerne gesehen sind. Nachdem wir all das wussten und vorbereitet waren konnten wir in den wunderschönen Tirta Empul Holy Springs Water Tempel.  

Hier ist eine Quelle mit absolut reinem Wasser, welches man auch trinken kann (Bild unten).


Das Highlight dort waren die heiligen Quellen in denen man baden durfte. Zum Glück hatte ich mir einen eigenen Sarong gekauft, mit dem wir auch ins Wasser durften (an jedem Tempel kann man sich auch Sarongs ausleihen). 

Um sich komplett zu „reinigen“ soll man sich nacheinander unter alle Wasserspeier stellen, wie Christoph das hier macht.

  

Bei dem Ritual zum Reinigen muss man aufpassen, da es 3 Speier gibt die Unglück bringen. Sehr spirituell alles.

Weiter ging es zum Elefant Cave, wieder einem alten Tempel, der zwischen kleinen Bächen und Wasserfällen liegt.  

Der Tempel hat seinen Namen von dieser Höhle, die zu zwei Altären führt. Es soll aussehen wie ein Elefant.

Unser Fahrer erzählte uns, dass hier zwei mal im Jahr große Tempelfeste stattfinden, wo sich alle Balinesen versammeln und ein hinduistisches Fest feiern. Er zeigte uns noch viele weitere sehr schöne Tempel, was wirklich zeigt wie gläubig die Einheimischen sind. Jeder Ort besitzt mindestens einen Tempel zum beten. Außerdem bereiten die Balinesen jeden Tag eine kleine Schale mit Opfergaben, wie Blumen oder Süßigkeiten vor und stellen sie vor ihr Haus oder an den Arbeitsplatz. Diese Teile sieht man wirklich überall! 

Hier ist das Ubud Castle und weitere Tempel in der Umgebung zu sehen.

  

Zuletzt besuchten wir neben einem Markt auch noch den Affenwald in Ubud. Dies ist ein großer Wald mit einem Tempel, noch einer kleinen heiligen Quelle und vielen Bächen und Statuen. Und überall laufen niedliche Affen rum!  

Die Affen sind wirklich unterhaltsam, einer hat Christoph sogar kurz angesprungen.

  

Der Tag ging zu Ende und wir hatten wirklich viel gesehen! Unser netter Fahrer brachte uns zurück zum Hotel und wir sind nur noch Abendessen gegangen und dann ins Bett.

Die nächsten 4 Tage auf Bali verliefen ziemlich ähnlich: schlafen, am Pool rumliegen, essen, trinken. Was will man mehr im Urlaub?!  

Hauptsächlich lagen wir an dem Spa-Pool unseres Hotels. Dank der durchgehenden Hitze lagen wir gerne in einer privaten Hütte.

  

Eigentlich wollten wir noch etwas mehr von der Insel erkunden, aber unser Hotel war einfach zu schön! Deshalb gibt es dieses mal einfach mehr Bilder und weniger Text und jeder kann sich sein eigenes Bild vom traumhaften Bali machen.   

Im Pool mit schönen Blick auf den beliebten Strand Kutas. Hier fand auch eine Hochzeit statt.

Jeden Abend konnten wir schön essen gehen, die Lage des Hotels war sehr zentral und dadurch hatten wir eine große Auswahl an Restaurants und Bars. Einen Abend verbrachten wir wieder im Restaurant am Meer, wo es zusätzlich eine imposante Feuershow gab. 

Auch Abends ist es hier sehr schön und es ist viel los.

Ansonsten waren abends noch oft in der Stadt Kutas und Legians unterwegs, wo für jeden Geschmack etwas dabei ist: günstige Spa’s, Shopping auf Märkten oder schicken Shopping-Centern oder viele verschiedene Bars.   

Auf den belebten Straßen entdeckt man ständig neue Sachen oder man setzt sich einfach auf einen Drink an den Strand zum Sonnenuntergang (der bei uns leider etwas durch Wolken verdeckt war).


Den letzten Tag konnten wir noch ordentlich nutzen, da wir erst abends weiter nach Singapur geflogen sind. Völlig entspannt ging’s also weiter…

5 Kommentare

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  1. Traumhaft schöne Fotos!!!!

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  2. jette rasmussen Juni 23, 2016 — 16:11

    das wird ja immer schöner bei euch absolut traumhaft

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  3. Wie geil ist das denn ;-)) da juckt in mir aber das Fernweh sofort wenn man diese tollen Bilder sieht ! Wann gehst nach Bangkok Ihr lieben ?? Bitte sagt mir rechtzeitig Bescheid ….per Whatsapp ganz wichtig ich komme ja erst im November wieder hin auf dem Rückweg von den Philippinen, also nicht vergessen Ihr Süßen ;-)))

    so long Tom

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