Townsville – Mission Beach – Atherton Tablelands

Heute hatten wir wieder kein genaues Ziel, sondern wollten hauptsächlich etwas Strecke hinter uns bringen, da keine besonders spannende Orte in der Nähe lagen. Deshalb haben wir die Gelegenheit genutzt einen kleinen Stopp zum Mittagessen an einem Fluss zu machen.

 Ein kleines Stück Natur direkt an unserer Strecke zum Erholen.

Am Ende kamen wir in Townsville an, wo wir nur einen kurzen Abstecher an den Strand machten. Die restliche Stadt war komischerweise ziemlich verlassen und das auch noch an einem Samstag. Der Strand war ganz schön, direkt an einer kleiner Promenade gelegen.    

Ganz nett anzusehen, aber durch die Ebbe konnte man nicht mal schwimmen gehen.

 
Also sind wir weiter gefahren und haben einen kostenlosen Campingplatz gesucht. Mit Hilfe der Camping App fanden wir einen direkt am Strand, der aber leider schon voll war. Also sind wir zum nächstmöglichen Platz gefahren, bei dem wir gerade noch so etwas gefunden haben. Dieser lag an einem Fluss.  

Theoretisch kann man hier auch baden gehen, was uns aber etwas zu frisch war.

 
Wir haben uns noch schön in die Sonne gesetzt und den restlichen Tag genossen.

Morgens sind wir weiter Richtung Cairns gefahren. Mittlerweile waren wir so gut im Zeitplan, dass wir noch einen extra Stopp einlegen konnten. Nach einem kurzen Besuch in einem Informationscenter entschieden wir uns für den Mission Beach in der Nähe von Tully. In dem kleinen Ort angekommen hat uns das Glück zufällig direkt vor einen günstigen Campingplatz am Strand gebracht für den wir uns kurzerhand entschieden haben.   

Der Blick von unserem Camper aus.

Anschließend haben wir uns auch gleich an den Strand gelegt, sind spazieren gegangen und haben es einfach nur genossen. Ein wahnsinns Strand, endlos lang und umgeben von Regenwald und Palmen. Obwohl der Stopp überhaupt nicht eingeplant war, war es genau das Richtige.   

So stelle ich mir auch die Karibik vor, paradiesisch!

 

Zum Sonnenuntergang haben wir uns unsere Stühle und was zu trinken geschnappt, sind die wenigen Meter zum Meer gegangen und konnten mal wieder nicht fassen wie gut es uns geht…  

Sieht das nicht aus wie vor einer Fotowand?!

 
Den Abend haben wir noch in einer nahegelegenen Bar mir Livemusik ausklingen lassen. Es gab kaum eine Auswahl an Bars aber das war nicht wichtig. Morgens mussten wir die Aussicht nochmal auskosten indem wir uns mit unserem Müsli direkt an den Strand setzten.

Anschließend sind wir weiter in die Atherton Tablelands gefahren, genau gesagt zuerst nach Mena Creek zum ersten Wasserfall.  

Endlich ein Wasserfall, an dem wir eher zufällig vorbeigekommen sind.

 
Die Hängebrücke führt zum Paronella Park. Ich hatte vorher noch nichts davon gehört, aber es soll Nord-Queensland beliebteste Attraktion sein und lag direkt auf unserem Weg. Letztendlich hat sich das absolut gelohnt! Der Park erzählt eine wirklich faszinierende Geschichte über einen Spanier, der gegen 1930 begann hier seinen Traum zu verwirklichen. Er baute sich mit seiner Ehefrau zwei Schlösser mitten im Urwald 

Kaum vorzustellen wie es früher hier ausgesehen haben muss.

Schon damals war es ein Park für die Öffentlichkeit, mit Sportplätzen, Picknickplätzen, Kino und allem was das Herz begehrt. Nach dem Tod des Spaniers und einigen Stürmen verkam die Anlage leider.  

Ein magischer Ort. Wir haben noch die Fische und viele Schildkröten gefüttert.

   

Anschließend ging unsere Tour tiefer in die Berge hinein zu einem Skywalk über den Regenwald. Dort bekamen wir Infos über die Geschichte des Waldes und der einheimischen Aborigines. Unter uns lag dabei ein schöner Blick über die Tablelands. 

Auch schön den Regenwald mal von oben zu sehen. Das Highlight hier war der fast 40 Meter hohe Aussichtsturm.

  

Zuletzt wollten wir noch Wasserfälle sehen, wovon es in der Gegend reichlich gibt. Auf unserem Weg haben wir zufällig ein Schild gesehen, das auf einen kleinen Wanderweg mit zwei Wasserfällen hingewiesen hat. Das wollten wir sehen. 

Wir mussten etwa 1 km gehen um die beiden Aussichten zu bekommen.


Da wir das letzte mal im tief im Regenwald waren wollte Christoph unbedingt eine Schlange sehen und hat diesen Wunsch schnell bereut als es dann tatsächlich soweit war. Eine schwarze Schlange lag zwischen ein paar Steinen direkt an unserem Wanderweg. So unbemerkt, dass ich dran vorbei gegangen bin, aber Christoph hat sie hinter mir entdeckt. Aus Angst haben wir kein Foto gemacht, keine Ahnung wie gefährlich diese Schlange war. Zuletzt kamen wir noch an einen Kurs der uns an drei Wasserfällen vorbei führte und der Schock war vergessen. 

Und Zack direkt an einem Tag so viele Wasserfälle gesehen! Dies ist nur einer davon.

Der schönste und bekannteste von allen ist der Milaa Milaa Wasserfall, in dem man sogar baden kann. Da wir erst Nachmittags ankamen und die Sonne nicht mehr direkt darauf schien sind wir nicht allzu ausgiebig Baden gewesen. 

Ein Highlight zum Abschluss unserer Tagestour.


Zuletzt sind wir zurück zum Paronella Park gefahren, denn dort konnten wir auch campen. Von unserem Platz konnten wir sogar ein Teil des kleinen Schlosses sehen und den Wasserfall hören. Besonders schön war die Abendtour in dem Park. Es war komplett dunkel, wir haben Taschenlampen bekommen und die Gebäude und das Wasser waren beleuchtet.  

Als krönenden Abschluss gab es eine Licht- und Musikshow bei dem Schloss.


Der Tag lief ganz anders als wir es uns vorgestellt haben, aber viel besser! Das ist es was wir an dem Camper wirklich geschätzt haben: absolute Spontanität, man weiß nie was der Tag bringt.

Nach dem romantischen letzten Abend mussten wir den Campervan am nächsten Tag allerdings schon abgegeben in Cairns. Wir waren schon etwas traurig, wir hatten uns gut eingelebt, aber wir haben uns auch auf eine richtige Unterkunft gefreut und zum Glück verlief die ganze Fahrt und Abgabe des Wagens ohne Probleme.

Ein Kommentar

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  1. jette rasmussen Juni 9, 2016 — 11:27

    das sind ja wirklich wannsinns landschaften

    Gefällt mir

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